Tonstudio

Um die Vorteile der analogen Aufnahmetechnik genauer zu erläutern, ziehen wir zunächst den Vergleich zur Fotografie: Selbstverständlich kann ein Foto meist nicht in vollem Umfang Details, Stimmungen und Gefühle einer Situation, eines Gegenstandes oder eines Menschen transportieren. Dennoch gibt es einige wenige Fotografien, die in sogenannten Glücksmomenten entstanden sind. Solche Bilder sind teilweise sehr ausdrucksstark und richten den Fokus im besten Falle sogar stärker auf Einzelheiten, lassen Gefühle oder Stimmungen deutlicher werden als im Original.

Bei der Aufzeichnung von Musik ist es ganz ähnlich. Selten nur ist eine Tonaufzeichnung in der Lage, alle Details, Stimmungen und Klangfarben aus einem Livemitschnitt oder einer Studioaufnahme ohne Einschränkung einzufangen und abzuspeichern. Um diesem Ideal jedoch möglichst nahe zu kommen, bedarf es einiger Voraussetzungen, die von der analogen Aufnahmetechnik erfüllt werden können.

Zu nennen ist zunächst die Dynamik. Der Dynamikumfang eines Instrumentes wird häufig durch digitale Kompressoren eingeschränkt, um nicht in den Bereich des Clipping zu geraten. Eine solche Aufnahme entfernt sich somit vom Original. Die analoge Aufnahmetechnik ist in der Lage, enorme Dynamiksprünge und Impulse ohne Kompressor auf den Datenträger zu speichern, die Aufnahme der Musik ist somit nahe am Original.

Der Frequenzumfang ist ein weiteres, oft besprochenes und beschriebenes Thema. Häufigste Begründung für die Beschränkung auf einen Umfang von 20Hz bis 20kHz ist die Aussage, das menschliche Ohr reiche sowieso nicht weiter, als bis 20kHz. Diese Aussage ist soweit richtig, sie berechtigt jedoch nicht, bei der Aufnahme oder bei der Wiedergabe von Musik den Frequenzumfang von vornherein auf 20kHz zu beschränken. Die Begründung liegt auf der Hand: Eine Vielzahl von Instrumenten erzeugt im Formantenbereich Obertöne jenseits der 20kHz-Marke. Diese Obertöne ergänzen sich auf dem Weg zum Ohr durch Interferenzen zu Summen- und Differenztönen wiederum zu hörbaren Frequenzen unterhalb der Hörgrenze. Fehlen diese Obertöne in der Musik, klingen die Instrumente nicht authentisch. Auch hier setzt die analoge Aufnahme keine Grenzen. Instrumente und Stimmen werden in vollem Umfang aufgezeichnet, die Aufnahme kommt somit näher an das Original.

Die Referenz wird somit von der analogen Aufnahmetechnik gesetzt. Mit ihr lassen sich Instrumente und Stimmen authentisch aufzeichnen, das heißt mit maximaler Dynamik und uneingeschränktem Frequenzspektrum für eine hochauflösende und originalgetreue Wiedergabe der Musik.

Ausstattung

Bandmaschinen

AEG-Telefunken M15A (2x): 1/4″, Stereo, 7.5/15 ips
Otari BX-56 (2x): 1/4″, Stereo, 7.5/15 ips
Revox B77: 1/4″, 2-Spur, 3.75/7.5 ips
Otari MX-80: 2″, 24-Spur, 7.5/15/30 ips

Mikrofone

Neumann KM 84
Haun MBNM 410 (2x)
Haun MBNM 440 (2x)
Haun MBNM 608
AKG SolidTube
AKG D12E
Shure SM57
Beyerdynamic M201

Instrumente

Fender Rhodes Mark II
Steinway & Sons B-211 (Bj. 1892)
Taylor BBT

Digital-Recorder

Tascam DV-RA1000
Fine Arts DAT-9009
Panasonic SV-3700
Panasonic SV-3800

Abhörmonitore

audiovital q.e.d.

Sennheiser HD-800
Sennheiser HD-650
+ Eternal Arts KHV

weitere Komponenten

Stereo Hallplatte (200x100cm)

Sommer Cable (2-adrig, geschirmt)
Neutrik XLR-Stecker (vergoldet)

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